
Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl und die Wahl der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters in Hanau ist am 5. Januar um 18 Uhr abgelaufen. Das Wahlamt der Stadt bestätigte, dass fristgerecht Vorschläge für die Stadtverordnetenversammlung, die Ortsbeiräte, den Ausländerbeirat sowie für die OB-Wahl eingereicht wurden. Über die Zulassung der Vorschläge entscheidet der Gemeindewahlausschuss am 16. Januar in einer öffentlichen Sitzung.
Eingereichte Vorschläge für die Stadtverordnetenversammlung
Für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung liegen nach Angaben der Stadt Wahlvorschläge von mehreren Parteien und Wählergruppen vor. Dazu zählen die Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU, die Alternative für Deutschland AfD, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD, Bündnis 90/Die Grünen, die Freie Demokratische Partei FDP, die Bürger für Hanau BfH, Die Linke, Bündnis Sahra Wagenknecht Vernunft und Gerechtigkeit BSW, die Freien Wähler FW, Volt Deutschland VOLT sowie die Gerechtigkeitspartei Team Todenhöfer Gerechtigkeitspartei.
Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl
Für das Amt der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters haben sich nach Mitteilung der Stadt sechs Bewerber angemeldet. Namentlich genannt wurden Isabelle Hemsley für die CDU, Dr. Maximilian Bieri für die SPD, Sascha Feldes für Bündnis 90/Die Grünen, Henrik Statz für die FDP, Jochen Dohn für Die Linke sowie Khurrem Akhtar für die Gerechtigkeitspartei. Die Wahl findet am 15. März 2026 statt. Sollte keine Bewerberin und kein Bewerber die erforderliche Mehrheit erreichen, ist eine Stichwahl für den 29. März vorgesehen.
Ortsbeiräte und Ausländerbeirat
Für die einzelnen Ortsbeiräte wurden unterschiedlich viele Vorschläge eingereicht. In Großauheim/Wolfgang traten unter anderem CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei an. Für Steinheim wurden Vorschläge von CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BfH, Die Linke und der Gerechtigkeitspartei übermittelt. In Klein Auheim sind CDU, SPD, GRÜNE, FDP und BfH vertreten. In Mittelbuchen reichten CDU, SPD, GRÜNE, FDP und die Mittelbuchener Alternative Liste MAL Vorschläge ein. In der Innenstadt kandidieren CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei. Für Kesselstadt wurden CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BfH, FW und die Gerechtigkeitspartei gemeldet. Im Ortsbezirk Nordwest sind CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei aufgestellt. Für Lamboy Tümpelgarten wurden Listen von CDU, SPD, GRÜNE, BfH, FW und der Gerechtigkeitspartei eingereicht.
Für die Wahl des Ausländerbeirats liegen nach Angaben der Stadt zwei Wahlvorschläge vor. Eingereicht wurden Vorschläge von der SPD und von der Gerechtigkeitspartei.
Weiteres Vorgehen bis zur Zulassung
Der Gemeindewahlausschuss entscheidet am 16. Januar öffentlich über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge. Bis zu dieser Entscheidung können bereits eingereichte Vorschläge ganz oder teilweise zurückgenommen werden. Erst nach der Entscheidung des Ausschusses stehen die endgültigen Bewerberlisten für den Stimmzettel fest.
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