Engels Fackel in Wiesbaden lenkt Blick auf Kinder- und Jugendhospizarbeit

Engels Fackel in Wiesbaden lenkt Blick auf Kinder- und Jugendhospizarbeit
Engels Fackel in Wiesbaden lenkt Blick auf Kinder- und Jugendhospizarbeit | Bild: Stadt Wiesbaden

Am 17. Juli machte die Engels Fackel des bundesweiten Kinder Lebens Lauf 2026 vor dem Wiesbadener Rathaus Station. Die symbolische Übergabe sollte auf die Arbeit von Kinder und Jugendhospizen sowie auf die Situation von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien aufmerksam machen. Die Landeshauptstadt empfing die Beteiligten und unterstützte die Aktion vor Ort.

Absicht und Route der Kampagne

Organisiert wird die Aktion vom Bundesverband Kinderhospiz. Die Engels Fackel reist dabei von Engagierten aus Hospizen, betroffenen Familien, Ehrenamtlichen und Unterstützenden von Station zu Station. Die Kampagne begann am 16. April in Berlin und ist bis zum 11. Oktober in Rust anlässlich des Welthospiztags geplant. Auf einer Strecke von rund 7.000 Kilometern werden mehr als 130 Stationen in Deutschland angefahren, erstmals sind auch Etappen in Österreich, Luxemburg und der Schweiz vorgesehen.

Engagement in Wiesbaden

Vor Ort wirkten Mitarbeitende des Kinderhospiz Bärenherz sowie betroffene Familien mit. Oberbürgermeister Gert Uwe Mende betonte, die Arbeit der Kinder und Jugendhospizarbeit begleite viele Familien in schwierigen Lebensphasen und verdiene Respekt und Anerkennung. Mit der Fackel setze man ein gemeinsames Zeichen für Mitmenschlichkeit, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dr. Natalie Schwäger vom Bundesverband Kinderhospiz erklärte, der Kinder Lebens Lauf verbinde Menschen deutschlandweit und mache die Hospizarbeit sichtbarer. Die Engels Fackel stehe für Hoffnung und Verbundenheit, damit kein betroffenes Kind und keine Familie ihren Weg allein gehen müsse. Magdalene Schmitt, Geschäftsführerin von Bärenherz, verwies darauf, dass die Aktion die oft verborgene Lebenswirklichkeit betroffener Familien sichtbar mache. Sie zollte den Eltern Respekt für ihren Alltag und hob die Bedeutung eines starken Netzwerks in der Kinder und Jugendhospizarbeit hervor.

Weiterer Verlauf

Nach dem Stopp in Wiesbaden übernahm Robert Michels vom Verein Mainlichtblick die Fackel und trug sie weiter nach Frankfurt am Main. Die Tour soll bis zum Welthospiztag Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse schwerstkranker Kinder und ihrer Familien schaffen und lokale Initiativen vernetzen.

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Redaktion FFM Report 201 Artikel
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